Roman von Diane Setterfield

Der Roman erzählt die Geschichte der Familie Angelfield. Insbesondere die Geschichte der Kinder dieser Familie. Ganz besondere geheimnisvolle und manchmal auch gespenstische Zwillingsmädchen leben in einer Welt, wie sie eigentlich für Kinder nicht sein dürfte. Der Roman erzählt zwei Geschichten, die der Biografin Margaret und die der Schriftstellerin Vida Winter. Eigentlich haben die beiden Romangestalten nichts miteinander zu tun und doch verbindet sie etwas. Im Laufe der Ereignisse lüften sich die Geheimnisse und die Gespenster werden wahr. Am Ende des Buches wird die ganze Tragik der Familie Angelfield offen gelegt.

Das Geschehen im Buch wird erzählt, gesprochen wird wenig. Die Beschreibungen der Umgebung und der Lebensumstände sind so klar, dass es dem Leser so vorkommt, als würde er genau dort  stehen und zuschauen können. Die Personen sind so lebensecht geschildert, dass man meint mit zu erleben, wie die Personen altern. Die Sprache ist klar und unverschnörkelt. Mir gefiehl das besonders, ebenso die wunderbar dargestellten Gefühle, Zweifel, Überraschenden Wendungen und das einerseits traurige und andererseits verhalten freudige Ende.

Es grüßt Euch – Usto

4 Antworten zu “Die dreizehnte Geschichte”

  1. prenzlmaler sagte

    Danke für den Artikel.

    Gruß Prenzl.

  2. prenzlmaler sagte

    Hallo, Ute !

    „The Times“ schreibt, das Buch sei für lesesüchtige Frauen, die altmodische Geschichten mögen, wie geschaffen.

    Was sagst du zu diesem Urteil ?

    Nette Grüße von Dieter.

  3. usto sagte

    Hi Dieter,
    das ist natürlich ein Verriß, der meines Erachtens dem Buch nicht wirklich gerecht wird, obwohl ein Körnchen Warheit daran sein könnte. Die Geschichte im Buch ist totale Fantasie. Aber die klare erzählende Sprache, in der das Buch geschrieben wurde, gefiel mir ganz besonders. Für mich ist es immer besonders wichtig, dass der Schreibstil des Schriftstellers zu mir passt. Die Geschichte ist dann eben spannend, fantastisch, kriminalistisch, biografisch oder …..
    Gefällt mir der Schreibstil nicht, so kann ich dem Buch und mag die Geschichte noch so gut sein, meist nicht viel abgewinnen. Einer der Autoren, die mir so gar nicht liegen, ist z. B. Stephen King oder auch Hohlbein.
    lg Ute

  4. prenzlmaler sagte

    H !

    Natürlich lieben Journalisten kontroverse Ansichten, die allerdings ein Buch nur noch interessanter machen. Je mehr über ein Buch gestritten wird, je mehr Leser darf man erwarten.

    Mal was anderes. Hattest du nicht vor längerer Zeit ein aktuelles Acrylbild als Veröffentlichung angekündigt ? Meine Neugier trieb mich sehr oft in dein Blog, nur konnte ich kein neueres Bild ausfindig machen. Oder habe ich das Bild übersehen ?

    Nette Grüße aus dem sonntäglichen Berlin.

    Dieter.

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