Mein allererstes Aquarell
September 12, 2008
Jeder fängt irgendwann einmal an. So war es auch bei mir. Nachdem ich drei Jahre lang zu Weihnachten teilbare Plastikkugeln mit Acrylfarbe bemalt, betropft, betupft hatte und auch mit Klebepistole Spuren auf den Kugeln hinterlassen und diese mit Gold-, Silber- oder Bronzeglimmer betrichen hatte und sie zum Abschluss lackiert hatte, hatte ich genug davon. Mir fehlte jedoch etwas. Ganz doll! Da fiel mir im Sommer danach das Volkshochschulheft in die Hand und es wurde ein Mal- und Zeichenkurs angeboten. Flugs meldete ich mich an. Eine Freundin kam mit.
Der erste Malabend begann damit, dass der Kursleiter eine Geschichte vom Wikingerschiff erzählte. In dem kahlen schlecht beleuchteten Kunstraum unseres Gymnasiums machten alle Kursteilnehmer lange Gesichter. Was sollte das? Es gab keine Vorlagen, keine Blumen, keine Kalenderblätter, keine richtige Anleitung zum Malen. Und nun – macht `mal schön! Die meisten Teilnehmer konnten schon malen. Ich hatte nie zuvor einen Malkurs mitgemacht und auch nicht wirklich eine Erwartungshaltung, da ich ja keinen Vergleich hatte. Also malte ich auf meinem DIN A 5 Skizzenpapier drauflos.
Hier seht ihr nun das Ergebnis des ersten Abends.
Inzwischen male ich seit 12 Jahren und weiß, was mir damals fehlte.
Es Grüßt Euch – Usto
Zum 70. Geburtstag von Klaus Fußmann gibt es im Kreuzstall eine Sonderausstellung mit Werken des Malers. Die Ausstellung beinhaltet sowohl Aquarelle als auch Ölbilder. Die Aquarelle gefielen mir größtenteils gut. Hier sind einige kleinformatige Blumenbilder in Aquarell für mich ganz besondere Schätze gewesen. Auch findet man in Schautischen viele Aquarelle, ein Tisch Blumenmotive und ein Tisch Landschafts- und Farbmotive, in Postkartenformat.
Ölbilder hat er mehrfach in verschiedenen Formaten, das Motiv in unterschiedlichen Farbrichtungen oder das Stillleben verschiedener Krüge, Vasen und Porzellanschalen unterschiedlich angeordnet immer wieder gemalt.
Die Farbigkeit der Ölbilder ist eher gedeckt (einzige Ausnahme sind die verschiedenen Varianten des Einhorns/Pferdes mit der extrem grünen Wiesenfläche), während die Aquarelle leuchten.
Bei den großformatigen Ölbildern gefiel mir besonders sein „Modell mit dem violetten Tuch“ (den Bildtitel: Name des Modells, weiß ich leider nicht mehr genau). Sowohl die Farbigkeit als auch der Ausdruck, den die Frau mir vermittelte sprach mich an.
Das Bild „wie lange noch“ stellt einen Wald dar, auf den ersten Blick sehr schön. Auf den zweiten Blick sind die kahlen Spitzen der Bäume deutlich sichtbar. Ein Mahnmal gegen die Umweltverschmutzung, ein großartiges Bild, das zum Nachdenken anregt.
Gar nicht anfreunden konnte ich mich mit den grob und megadick aufgeklatschten Ölschichten auf einigen kleinformatigen Bildern.
Alles in allem war es sehr interessant, die Arbeitsweise des Klaus Fußmann zu sehen und vor allem, was ich bisher noch in keiner Ausstellung sah, das mehrfach abgebildete Motiv aus unterschiedlichen Sichtweisen mit unterschiedlichen Farben.
Es grüßt Euch – usto
Rosen
März 2, 2008
Die Rose ist auch für mich die Königin der Blumen. Ihre Formen und Farbenvielfalt begeistert mich sehr. Meine Lieblingsfarben sind hier gelb, gelborange und rotorange.
Hinweis: Weiter unten in diesem Beitrag findet Ihr Rosenfotos, Aquarelle und Acrylbilder
Mein Rosenbild „Der Tag des Gartens“
Einmal im Juni hatte ich einen Maltag. Einen ganzen Tag malen – die Vorfreude war riesig. Acrylmalen mit Strukturmitteln wurde angeboten. Motive waren nicht vorgegeben.
Die Idee zu meinem Motiv an diesem Maltag kam so:
Morgens las ich die Zeitung, insbesondere einen Artikel über den „Tag des Gartens“ in Schleswig-Holstein. An diesem Tag können Menschen fremde Gärten besuchen. Das war der erste Anreiz. Als ich dann das Haus verließ, kam ich an meiner gelben Kletterrose, die üppig blühte, vorbei und so war die zweite Verbindung zu meiner Bildidee geknüpft.
Hier nun das fertige Bild:
und meine Rosenfotos:
Und noch einige gemalte Rosenbilder:
