20.09.2008

Der Vormittag

Der Maltag beginnt wie üblich mit einer Teerunde. Heute sind wir nur drei Teilnehmerinnen. Alle erzählen ein bisschen, kommen zur Ruhe und schauen auf das von Evelin vorbereitete Anschauungsmaterial. Dort liegen Bücher mit aufgeschlagenen Seiten. Ich sehe expressionistische Körper in explosiven Farben. An den Wänden hängen teils unfertige Bilder – es scheinen Bildideen zu sein. Auf der Erde liegen merkwürdige Bildformate. Mir scheint auf den Dreien eine Geschichte erzählt zu sein. Auch stehen Leinwände mit Formaten sehr schmal aber hoch in Sichtweite. Was das wohl werden soll?

Evelin erklärt uns, dass sie gestern bis Mitternacht geübt hat, was sie sich so als Thema für heute für uns ausgedacht hat. Sie selbst ist so dabei gewesen, dass sie sich regelrecht zwingen musste aufzuhören. Körperbilder soll die Anregung für uns sein. Und zwar in dem Sinne: Wo stehe ich jetzt? Was ist mein Weg? Wo will ich hin?

Die Körper sollen gar nicht den Anspruch haben, real zu sein. Wenn sie es sind: So sei es! Aber wir sind nicht aufgefordert, einen Körper in Realgrößen und Formen zu malen. Selbst, wenn am Ende gar kein Körper auf dem Bild mehr sichtbar ist – ist es gut. Das schmale Papierformat soll uns zusätzlich begrenzen. Sie hat schon einige Papiere im Format 50 x 20 (?) zugeschnitten. Nee, ich möchte 100 x 50. Die anderen auch. Also schneidet Evelin die Papiere zu. Im Laufe des Vormittags kommt sie richtig in Stress, um unseren Papierbedarf zu decken. Schmunzel.

Richtig Lust habe ich auf heute auf Experimente und spontanes Tun.

Ich fange an. Grün, orange, gelb und weiß brauche ich – später noch blau, karmin, indigo – ja, eben fast die ganze Farbpalette. Die Farben werden gesetzt – teils sehr flüssig, teils lasse ich Wasser drüber laufen. Es geht sehr schnell, also das Bild raus zum Trocknen in den Garten stellen. Nächstes Blatt – jetzt hauptsächlich zitronengelb und ultramarin mit viel Wasser. Schon wieder der erste Arbeitschritt fertig! Evelin, mein 2. Blatt muss trocknen. Also noch ein drittes Blatt aufspannen, in die Farbe greifen und Spuren aufs Blatt ziehen, mit dem Pinselstil einige Strukturen ziehen, beiseite stellen, Tee trinken und sich die drei begonnenen Bilder anschauen. Ich sehe etwas. Beim 2. Bild mag ich nicht mehr viel verändern. Spontan kommt mir die Idee einen Spruch auf das Blatt zu schreiben. Evelin findet für mich Minibücher mit schlauen Sprüchen. Ganz schnell habe ich den richtigen gefunden. Es ist ja das Bild: Was ist mein Weg? Das Mittlere!

Bildtitel: Bäume

Im Ersten Bild sehe ich einen wunderbaren Wald. Er wird verdeutlicht. Unten sind zwei Figuren, die durch Umrandung mit Ölpastellen kenntlicher gemacht werden und später durch Acrylfarbe in das Bild eingebunden werden. Zwei runde Scheiben erkenne ich. Eine drängt sich sehr vor. Sie wird erst einmal weiß gefärbt. Oben ist nicht viel zu tun. Mit Ölpastellstiften ein paar Linien ziehen und was ist das? Sieht ein bisschen wie eine Torte aus. Irgendwie finde ich das Bild humorig und das bleibt dann auch den ganzen restlichen Tag so. Immer, wenn ich es ansehe muss ich schmunzeln. Nach dem Trocknen des weißen Kreises wird er gefärbt und eingebunden oder auch nicht richtig – ich kann mich nicht richtig entscheiden und das sieht man auch auf dem Endergebnis.

Bildtitel: Ober- und Unterwelt

Es ist kurz vor Mittag und ich bekomme von Evelin die zusätzliche Aufgabe ein „hässliches Bild“ zu malen. Natürlich revidiert sie das. Was ist denn ein hässliches Bild? Sie meint selbstverständlich ein Bild, auf dem ich keine Hemmungen habe, einige wenige Stellen stehen zu lassen und den Rest weiß zu übermalen, um dann noch einmal neu zu beginnen mit den schönen Stellen und der unschuldigen Fläche. Sie schneidet mir schnell ein Papier, aber ich lasse es erst einmal ruhen. Beginne ein Restblatt (100 x 20) zu bemalen. Kugeln müssen es sein und Strichmännchen. Macht viel Spaß. Es ist Mittag.

Mittagspause

Ich fühle mich wohl und entspannt. Suche mir ein paar Bücher aus Evelins Schrank, setze mich mit meinem Brot, dem Apfel aus dem eigenen Garten und den Büchern auf die Terrasse. Die Sonne scheint so wunderbar. Ich genieße das und meine Pause ist diesmal tatsächlich eine Stunde lang.

Mit Zustimmung der anderen Teilnehmerinnen lege ich zum Ende meiner Mittagspause die von mir mitgebrachte CD von Patricia Kaas (le mot de passe) auf. Wunderschön! Es ist etwas lauter an, weil Vera auf der Terrasse auch etwas hören möchte. – Später erzählt Evelin, dass sie ihren Sohn in der Mittagspause in Verdacht hatte, so laute Musik zu hören. Upps, entschuldige!

Schnell male ich den Beginn des „hässlichen Bildes“. In die Farbe gehe ich mit dem Spachtel, stelle es an die Seite und beachte es gar nicht, wirklich gar nicht.

Das Strichmännchenbild will noch etwas Form haben. Ich mag es.

Bildtitel: Das Strichmännchenbild

Das dritte Bild – Wo will ich hin? – ist dran. Alles, was ich so sehe verdeutliche ich. Baue eine Art Treppe ein und beginne einen Höhleneingang zu skizzieren.

Evelin kommt von der Mittagspause. Ihr Blick fällt auf das Hässliche. Ja, sagt sie, es erinnert mich an Dein Bild „violett“. Ich sehe sofort den Mann aus dem Bild violett. Er geht nur diesmal den Berg hinauf und hat einen Seesack auf dem Rücken. Oh, je! Wenn jemand so viel Fantasie hat, dann sieht er bei so einem gespachtelten Bild sofort irgendetwas. Ja, ich finde ganz, ganz viel. Sie meint, dass sie durchaus versteht, wenn ich jetzt wie gehabt weitermale bzw. mit der Zeichenfeder arbeite. Aber sie wird nicht aufgeben und versuchen, mir neue Perspektiven zu vermitteln. Ich will nicht mehr viel sehen, nehme den Ölpastellstift, umzeichne einige Felder – bitte nicht nur Quadrate und Rechtecke, besser sind freie Formen -, nehme weiß und vernichte den Mann mit dem Seesack. Ganz schnell, sonst hätte ich es nicht geschafft. Das Bild muss jetzt erst einmal trocknen.

Zurück zu Nummer 3. Die Schlange bekommt ein Auge. Ein Muster soll die Schlangenhaut zieren. Das ist eine mental ganz beruhigende Arbeit. Evelin sieht das Blatt, ich den Berg mit der Treppe, aber jetzt, wo sie es sagt, sehe ich das Blatt auch und es gefällt mir. Mein Höhleneingang wird zum Apfel. Ein paar kleine Details noch, Farbe verstärken, betrachten und ja, ist gut so.

Bildtitel: Der Garten Eden

Das Hässliche bekommt Farbe und Strukturen. Die Strukturen sind Worte – Fragen. Die Farbflächen noch etwas verbinden und nun aufräumen, die Malzeit ist um.

Zu Hause erhält das Bild noch einige Strukturen mit einem weißen Ölpastellstift. Natürlich finde ich wieder Figuren.

Bildtitel: Fragen über Fragen

Es tat gut, einmal nur abzuschalten, den Stress der vergangenen Woche hinter sich zu lassen.

Es grüßt Euch – Usto

Autor: Philippe Claudel / rororo Verlag

Sehr feinfühlig berichtet der Autor von einem alten Mann aus einem fernen Land. Ganz alleine mit seiner Enkelin kommt er mit einem Schiff in eine fremde Heimat.

Er kann die Sprache nicht. Seine Gedanken gehen oft in die ferne Heimat. In dem ihm fremden Land lernt er einen anderen älteren Herrn kennen. Beide Männer verstehen sich ohne Worte, denn keiner spricht die Sprache des Anderen.

Ein kleines feines Taschenbuch habe ich mir da gekauft. Es berührt mich sehr. Sehr einfühlsam geschrieben ist es. Das Thema des Buches macht mich ganz nachdenklich.

Roman von Diane Setterfield

Der Roman erzählt die Geschichte der Familie Angelfield. Insbesondere die Geschichte der Kinder dieser Familie. Ganz besondere geheimnisvolle und manchmal auch gespenstische Zwillingsmädchen leben in einer Welt, wie sie eigentlich für Kinder nicht sein dürfte. Der Roman erzählt zwei Geschichten, die der Biografin Margaret und die der Schriftstellerin Vida Winter. Eigentlich haben die beiden Romangestalten nichts miteinander zu tun und doch verbindet sie etwas. Im Laufe der Ereignisse lüften sich die Geheimnisse und die Gespenster werden wahr. Am Ende des Buches wird die ganze Tragik der Familie Angelfield offen gelegt.

Das Geschehen im Buch wird erzählt, gesprochen wird wenig. Die Beschreibungen der Umgebung und der Lebensumstände sind so klar, dass es dem Leser so vorkommt, als würde er genau dort  stehen und zuschauen können. Die Personen sind so lebensecht geschildert, dass man meint mit zu erleben, wie die Personen altern. Die Sprache ist klar und unverschnörkelt. Mir gefiehl das besonders, ebenso die wunderbar dargestellten Gefühle, Zweifel, Überraschenden Wendungen und das einerseits traurige und andererseits verhalten freudige Ende.

Es grüßt Euch – Usto

Ulldart – die dunkle Zeit (6 Bände)

Ulldart – Zeit des Neuen (3 Bände)

Autor: Markus Heitz/Piper Verlag

Gestern habe ich es geschafft. Alle 9 Bände sind gelesen. Schade eigentlich! Gut, dass der Autor offen lässt, ob die Serie weiter geht. Ich jedenfalls würde mich freuen.

Wer Fantasie Romane liebt, wird hier bestimmt nicht enttäuscht. Menschen, Magier, Götter, Sumpfbestien, Heiler, der König der Spione, Ritter, ein Spaßmacher, Grünhaarige, Piraten und und und tummeln sich in allen Bänden. Es gibt die Guten und natürlich die Bösen. Nicht immer eindeutig, was oder wer mag wohl gut sein? Die Geschichte lebt und entwickelt sich mit jedem Band, spannendes und nicht vorher zu sehendes passiert. Die Fantasie des Autors kennt keine Grenzen und doch hat die Geschichte einen Rahmen. Ulldart, der Kontinent mit seinen vielen Königreichen auf dem so vieles passiert und die angrenzenden Reiche sowie das Meer geben den Romanfiguren ihren Halt und lassen sie in diesem Rahmen agieren. Ich fühlte mich immer mitten drin in der Geschichte, an manchen Stellen konnte ich nicht eher schlafen gehen, als bis die Spannung nach ließ. Gut, dass es auch ruhigere Stellen gab.

Die Sprache, in der die Serie geschrieben ist, war mir sehr angenehm, respektvoll. Liebevoll werden die einzelnen Figuren beschrieben, mit ihren Schwächen und Stärken. Sie leben, sie lieben und sie kämpfen für ihre Überzeugungen, ganz authentisch. Ganz besonders gefiel mir, dass im Laufe der Bücher eine Integration stattfand – ganz zeitgemäß.

Ich wünsche Euch genauso viel Spannung und Freude beim Lesen dieser Fantasie-Roman-Serie, wie ich sie hatte.

Es grüßt Euch – Usto

Maltag bei Evelin – Malen nach einer Traumreise

19.04.2008 – Der Nachmittag

Der Nachmittag steht im Zeichen des Malens nach einer Traumreise

Gegen 15.00 Uhr sind alle Teilnehmerinnen und Evelin wieder im Malraum. Evelin ist es sehr wichtig alle darüber zu unterrichten, dass hier niemand etwas muss oder soll, aber fast alles kann, wenn er möchte. Jeder von uns kann sich entscheiden, ob er sich auf eine Traumreise begeben möchte oder ob er an den schon vorhandenen Bildern weiter arbeitet oder ohne Traumreise ein neues Bild beginnt. Auch wer mit in ihren gemütlichen Entspannungsraum (alles in Orange gehalten – einfach wunderbar warm und gemütlich) im Kellerraum kommt, kann immer einfach aufstehen und zurück in den Malraum gehen, eben die Entspannungsübung oder die Traumreise abbrechen. Wer die Traumreise beginnt, muss sich zu nichts verpflichtet fühlen. Seine Gedanken können einfach spazieren gehen und gesprochenes ausblenden oder die Teilnehmerin kann ein kleines Nickerchen halten – jeder wie er möchte eben. Nehmt Euch alle Freiheit!

Alle Teilnehmerinnen gehen mit. Wir machen es uns auf Unterlagen mit Kissen gemütlich, legen die Beine auf den Sitzsack und decken uns zu. Nachdem alle eine sehr bequeme Liegestellung gefunden haben, beginnt Evelin mit der Entspannung: Die Arme liegen ganz entspannt ……. usw., das kennt ja fast jeder, oder?

Dieses Mal kann ich mich sehr gut entspannen. Schöne Bilder habe ich bereits gemalt, kein innerer (Arbeits-)Drang stört mich mehr. Die Traumreise beginnt und auch hierauf lasse ich mich heute gerne ein. Ich sehe in meinem persönlichen Raum Farben und Formen. Da möchte Evelin, dass wir unseren Raum wieder schließen. Ein bisschen sträube ich mich noch, gehe aber dann doch hinaus. Langsam finden wir alle wieder in die Wirklichkeit zurück, gehen nach oben an unseren Malplatz und beginnen mit unseren neuen Bildern oder manche arbeiten auch auf ihren angefangenen Arbeiten weiter.

Mein Bild ist eine liegende rote Blume, ein Blütenblatt am oberen Blattrand und eines über den Stängel des Blumenstils gelegt. Der Hintergrund aquarellig gestaltet. Ich bin mit dem Ergebnis, der Raumaufteilung, irgendwie nicht so glücklich. Evelin merkt das und fragt: Was würdest Du als erstes ändern? Es hilft mir weiter. Die beiden losen Blütenblätter werden mit weißer Farbe übermalt und das Bild zum Trocknen beiseite gestellt.

Ich nehme vom letzten Maltag ein altes Bild (50 x 70 cm) und beginne dort, mir vier Rechtecke mit dem Ölpastellstift ab zu teilen, habe dann aber die Idee, wieder mit der schwarzen Tusche zu arbeiten. Auf Evelins Rat hin setze ich auch größere schwarze Flächen. Plötzlich setze ich neue Formen (eine Art Sonne) – sie stört mich genauso wie die Rechtecke – ich breche ab. Ich überlege, entweder schneide ich Teile (Postkarten heraus) oder trenne etwas vom linken Bildrand ab oder übermale störende Flächen mit weiß. Heute nicht mehr. Irgendwann weiß ich, was ich will und werde es umsetzen. Im Moment finde ich es doch wieder gar nicht so schlecht – es schwankt eben mit meiner Meinung – lach.

Und nun noch einmal zurück an das Traumbild. Ich ergänze die eine Blüte um eine weitere und setze noch drei weiße Blüten mit Stängeln und Blättern dazu. Oh, 18.00 Uhr, es ist Zeit auf zu räumen. Schön war es wieder. Dieses letzte Bild werde ich zu Hause vollenden, einige Schatten setzen, aber sonst nicht mehr all zu viel hinzu setzen.

im Traum gesehen

Tschüss, ihr Lieben, bis zum nächsten Mal, im September zum nächsten Ausdrucksmalen.

Es grüßt Euch – Ute

Malen nach Musik

Mai 8, 2008

Maltag bei Evelin – Acrylmalen – Thema: Malen nach Musik

19.04.2008 – Der Vormittag und die Mittagspause

Und wieder einmal ist Maltag. Um 10.00 Uhr beginnt der Kurstag. Wir, 5 Frauen, und Evelin stimmen uns mit einer Tasse Tee auf den Tag ein, entspannen etwas und kommen an. Evelin erzählt uns, dass sie drei Musikstücke für heute ausgesucht hat. Den Tag vorher wusste sie vor lauter Musik hören fast nicht mehr, welche Stücke sie denn nun nehmen soll. Wir sind gespannt. Bevor es los geht, haben wir alle die Qual der Wahl. Welche Papiergröße soll es heute sein? Acht mal A 3, zwei mal A 2, 70 x 100 cm oder das 70 x 100 cm Papier in drei Teile geteilt. Puuuh! Ich frage nach, welche Musikstücke wir denn hören werden, weil ich gerne danach das Papier aussuchen würde. Sie verrät es nicht. Mmmmmh! Da sitze ich nun und muss mich genau wie alle anderen blind entscheiden. Also gehe ich auf „Nummer Sicher“, das große 70 x 100 cm Blatt soll es sein. Auch die anderen Teilnehmerinnen, scheint mir, haben sich für die für sie üblichen Formate entschieden. Evelin schlägt vor, mit einem etwas kleineren Pinsel (24-iger) zu beginnen, damit das Papier nicht zu schnell voll gemalt ist. Da ich so gar nicht weiß, wo es in diesem Fall so bei mir längs gehen wird, nehme ich gerne den kleineren Pinsel. Zu dem Malprozess erzählt uns Evelin, dass sie die Musikstücke mit kleineren Pausen spielen wird. Gerne wird sie die Stücke auch ein zweites Mal hintereinander spielen. In den Musik freien Pausen können die Bilder noch etwas weiter entwickelt werden, müssen aber nicht. Sie schlägt vor, schon einmal alle Regenbogenfarben + Schwarz + Weiß in kleiner Menge bereit zu halten. Und nun geht es los.

Vivaldi – Frühling

Die Musik beginnt. Mir gefällt das klassische Stück. Und trotzdem habe ich das Gefühl, ich weiß gar nicht, was ich da tue. Teilweise kreist der Pinsel über das Papier und dann wieder springt er lustig und lebendig nach oben oder nach unten. Schnelle Farbwechsel sind kaum drin, denn die Musik nimmt gefangen und wieder muss der Pinsel schnell springen. Schon zu Ende! Für mich zu früh! Kurz setzen sich alle, betrachten ihre Bilder. Evelin sieht, dass meins noch gar nicht so weit ist, andere scheinen schon fertig. Sie macht mit dem Einverständnis aller die Musik ein zweites Mal an und alle malen noch etwas an ihrem Bild.

Ich bin nicht besonders zufrieden mit dem, was ich da so sehe. Teile gefallen mir schon, andere scheinen meinen Blick zu behindern. Einige großflächigen farbigen Teile passen mir so gar nicht. Wir haben vor dem nächsten Stück noch etwas Zeit, so dass ich sogleich die großen Flächen mir genehm mache, dass heißt sie werden türkisfarbig. Ist so schon besser, aber noch lange nicht gut.

Das Bild ruht jetzt etwas, weil wir das nächste Musikstück beginnen wollen.

Nun suche ich mir das dreigeteilte Papier aus. Es wird nebeneinander auf die Malplatte geklebt, so dass man über die Klebestreifen hinweg auf allen dreien gleichzeitig malen kann.

Griechische Musik (Sirtaki Kofto)

Ich erkenne den Sirtaki sofort. Erinnere mich an meine Schulzeit. Dort haben wir die Tanzschritte gelernt und den Tanz getanzt. Mein Pinsel, in zarte verdünnte Farben getaucht, tanzt lauter Achten und E’s auf dem Papier – in Reihen. Am Ende der zwei Musikstücke angelangt, sehen meine Papiere aus, als ob ein Erstklässler lauter E oder L Buchstaben geübt hat. Es war schon eine schöne Erinnerung, die ich da eben so gelebt habe. Wieder eine Pause, Bilder betrachten. Möchte noch jemand an seinem Bild malen? Ich nicht, kommt irgendwie bei mir zu dieser Musik nichts „Richtiges“ zustande. Auch nichts auf dem man aufbauen und weitere Ideen erarbeiten könnte.

Das Bild beiseite stellen und für das nächste Musikstück neues Papier aufkleben. Ich nehme wieder das dreigeteilte Papier.

Chopin – Prelude Des-Dur Op. 28 Nr. 15 „Regentropfen“

Eine Klaviermelodie ertönt. Ganz schnell nehmen mich die Töne gefangen. Ich bin irgendwie gleich in der Musik angekommen und kann ganz unbedarft mit dem Pinsel spielen. Die Melodie tropft wunderschön. An sich bin ich kein Fan von Klaviermusik – ehrlich gesagt, gehen mir Klavierstücke häufig ganz schnell auf die Nerven und deshalb würde ich niemals in ein Klavierkonzert gehen. Aber dieses Stück ist wunderschön und viel zu schnell zu Ende. Kurze Pause, auf die Bilder schauen und jeder überlegt für sich, ob er an sein Bild noch einmal herangehen möchte. Ja, ich möchte unbedingt das Klavierstück noch einmal hören.

In aller Ruhe höre ich dem Stück zu und verstärke hier und dort Farbe und Tropfen, umrande ein paar Formen mit einem roten Ölpastellstift.

Ich bin zufrieden und möchte diese Bilderserie nun unverändert lassen, um das erste Ursprüngliche hierin zu spüren.

Regentropfen

Wir haben noch ungefähr eine halbe Stunde Zeit bis zur Mittagspause. Evelin ermutigt uns, nun mit unseren Bildern so um zu gehen wie sonst auch. Eben das aus unserer Sicht Beste oder für uns Interessanteste aus ihnen heraus zu holen. Sie fragt uns, wie wir uns mit unseren Arbeitsergebnissen bzw. dieser besonderen Herangehensweise an ein mögliches Bild bisher fühlen, was dann auch sehr unterschiedlich ist. Ich werde von einer Teilnehmerin gefragt, ob ich beim Malen oft Musik höre. Ganz ehrlich, sobald ich zu Hause bin, ist das Erste (oft noch in der Jacke) Radio an, also ganz klar: ja, beim Malen spielt fast immer das Radio oder eine CD. Aber trotzdem habe ich noch nie bewusst ein Bild nach der gerade spielenden Musik begonnen. Es war für mich heute eine Premiere. Ausschließen will ich jedoch nicht, dass mich unbewusst die spielende Musik beim Malen meiner Bilder beeinflusst.

Evelin betrachtet mit jeder Teilnehmerin einzeln deren Bilder, gibt Anregungen, stellt Fragen, die möglicherweise weiter helfen und geht auf die Wünsche der Einzelnen ein.

Vivaldi – Frühling

Innerlich kämpfe ich mit meinem Vivaldi Frühlingsbild. Das springende lebendige hat eine harte gebogene Grenze, die die Schleifenspirale abtrennt und für sich stehen lässt. Noch kann ich die Grenze nicht ganz aufgeben. Ich verändere die Farbe von Violett in Blau. Es ist nicht besser, stört immer noch. Ich weiß es. Evelin hilft mir über den Berg und ich nehme das Feste weg indem ich es weiß überstreiche. Und wieder geht es ab zum Trocknen.

Mittagspause (Das Sirtaki Bild und Vivaldis Frühling)

Alle gehen in die Pause. Ich esse und sehe mich um, genieße die Atmosphäre wie immer. Rund eine Stunde bin ich für mich.

Das Sirtaki – Bild verlangt nach mir. Ich habe die Idee, es mit Chopins Regentropfen zu übermalen. Mindestens acht Mal höre ich die Melodie und male immer wieder auf dem Griechischen Bild, weiß, blau, indigo und karmin. Zuletzt gehe ich noch mit dem schwarzen Ölpastellstift hinein. Es ist ein echter Hingucker geworden. Ich setze sofort meine Signatur drunter – bloß nichts mehr ändern. Sirtaki ist Vergangenheit geworden – die Regentropfen haben sich durchgesetzt.

Regentropfen 2

Der Frühling von Vivaldi will auch noch etwas von mir. Ich suche die richtige CD und lasse die Melodie erklingen. Es klappt. Irgendwie beginne ich sie zu verstehen. Die ehemalige harte, trennende und dann weiß abgedeckte Rundung übermale ich mit Gelb. Auch das klare Orange muss noch auf das Papier. Die Spirale ist links zu lang, sie wird erst einmal weiß. Wiese nur sie? Ich male erst einmal ein weißes Quadrat. Es trocknet. Ich färbe das Quadrat vorsichtig ein. Wieder höre ich den Frühling springen und ganz von alleine springt auch der Pinsel. Fast fertig! Jetzt brauche ich entspannende Musik, ruhige Musik. Ich lege die CD von Loreena Mckennitt auf und male noch einige Stellen in meinem Bild in aller Ruhe fertig, Kleinigkeiten eben und dann auch noch zur Ausdrucksteigerung mit dem schwarzen Ölpastellstift den Schwung des Frühlings nach. Signatur drunter und bloß nichts mehr malen, es könnte alles verderben.

Frühling / Vivaldi

Es grüßt Euch – Ute

Im April 2006 machte ich mich auf, um Edvard Munch in der Hamburger Kunsthalle zu besuchen. Da ich kein Auto zur Verfügung hatte, fuhr ich mit der Bahn. Reine Fahrzeit bis zum Hauptbahnhof ist rund 1 Stunde. Doch für mich ist es nie eine verlorene Stunde, denn immer wenn ich mit der Bahn nach Hamburg fahre, begegne ich den Orten meiner Kindheit und erinnere mich sehr gerne im Laufe der Fahrt an diese Zeit. An der Haltestelle „Hutwalckerstraße“ ist der Winterhuder Marktplatz, dort kauften wir ein. An der Haltestelle „Lattenkamp“ war das Schwimmbad, in dem ich schwimmen lernte, und natürlich die Grundschule, die mein Bruder und ich besuchten. Ja, da gibt es dann noch den Stadtpark, in dem wir spazierten, spielten und das Eislaufen am Wasserturm versuchten. Auch die Haltestellen „Eppendorf“, „Sengelmannstraße“, „Langenhorn“, „Ohlsdorf“ und „Barmbek“ verbinde ich mit sehr persönlichen Erinnerungen und so wurde auch diese Reise zu Edvard Munch, wie jede Bahnreise nach Hamburg, schon unterwegs zu einer Reise zu meinen Erinnerungen.

Am Hauptbahnhof angekommen, ist es nicht mehr weit bis zur Kunsthalle. Diesmal mein dritter Besuch dort überhaupt und wieder alleine. Ich hatte mir extra diesen ganzen Tag frei genommen, um Edvard Munchs Bilder zu sehen. Der Altbaueingang mit seiner altmodischen, großen Drehtür ließ mich ein. Ich gab meine Jacke ab, kaufte die Eintrittkarte und begann meinen Besuch.

Von Edvard Munch kannte ich nur die bekannten Bilder „Der Schrei“ und die „Madonna“, sonst nichts.

Für mich war es eine große Überraschung, dass er auch große farbige Ölbilder gemalt hatte, die nichts von seiner Schwermut verrieten. Es fanden sich auch einige wenige, farbige, großformatige Portraits, die mich jedoch nicht sehr berührten, obwohl sie bestimmt sehr gut gemalt waren. Bis auf ein einziges: Drei Mädchen stehen auf einer Brücke, zwei mit dem Rücken zum Betrachter. Ich meine mich zu erinnern, dass alle einen großen Hut trugen. Die Figuren waren irgendwie, ich kann es nicht anders ausdrücken, liebevoll gemalt und die Szenerie hatte so etwas Friedliches.

Die schwarz weiß Bilder von Edvard Munch waren alle kleinformatiger. Sowohl die Portraits als auch die Zeichnungen, Drucke und Skizzen, berührten mich sehr. Sie waren so voller Emotionen, häufig sehr bedrückend, so dass man sie nicht so schnell vergessen konnte. Sie erzählten mir die Lebensgeschichte von Edvard Munch ohne Worte. All sein Grausen, seine Angst, seine Erlebnisse waren sehr plastisch in seinen Zeichnungen, Drucken und Skizzen erlebbar. Seine eigenartige Beziehung zu Frauen war ebenfalls dargestellt. Ich verstand diese Bilder nicht immer.

Die Bilder und Skizzen zum Tode seiner Mutter und seiner Schwester Sophie ließen mich schaudern. Ich war froh, diesen Ausstellungsteil hinter mir lassen zu können.

Für mich ist Edvard Munch ein großer Künstler gewesen, der seine Schaffenskraft aus sich selbst herauszog und mit Hilfe seiner Bilder seine Gefühle offenbarte. Ganz offensichtlich ist seine Seele an den vielen schrecklichen Erlebnissen seines Lebens zerbrochen. Das Bild „Der Schrei“ war für ihn, in meinen Augen, entweder der Versuch, sich von seinem persönlichen Albtraum zu befreien oder ein Hilfeschrei.

Ich selbst male nur, wenn es mir gut geht. Es ist sehr mutig, sich, so wie es Edvard Munch tat, zu öffnen und Bilder seines Innersten zu malen und auch zu zeigen.

Zum Abschluss meines Besuches ging ich noch in die kleine Bibliothek, kaufte dort das Buch „Edvard Munch …… aus dem modernen Seelenleben“ der Hamburger Kunsthallen, Hachmannedition. Zu Hause konnte ich dann noch einmal alles über das Leben dieses besonderen Malers nachlesen und seine in der Hamburger Kunsthalle gezeigten Bilder betrachten.

Ein halbes Jahr später hatte ich das Glück, noch einmal Revue passieren lassen zu können und das mit Hilfe von Dr. Hans Thomas Carstensen (Hamburger Kunstprofessor). Er hielt an der hiesigen Volkshochschule ein wunderbar einfühlsames Referat (begleitet durch Dias der Bilder Edvard Munchs) über den Künstler Edvard Munch. Hier bekam ich, neben den Seelenbildern, noch weitere frühe Bilder des Malers zu sehen, die noch nicht überschattet von seinen Seelenkämpfen waren.

Genau wie der Tagesbesuch in Hamburg war dies ein eindrucksvoller Abend.

Per Zufall sah einer meiner Lehrer meiner Schulzeit Blumenbilder von mir und es rutschte ihm so heraus: „Wie Emil Nolde“. Ich verstand damals diesen Satz nicht, denn ich kannte keinen Emil Nolde. Wer war das? Bald suchte ich nach Informationen und wurde natürlich auch fündig. Es gibt unendlich viele Bücher über diesen wunderbaren Maler. Nach dem Studium einiger Bücher und der Betrachtung seiner Bilder, kam ich darauf, was mein Lehrer mit seiner Aussage gemeint haben könnte. Er sah wohl in meinen Blumenbildern die gleiche Unmittelbarkeit und Farbkraft wie in Noldes Bildern (Ich selbst würde es nie wagen, mich mit Emil Nolde zu vergleichen). Stark vereinfacht und wie im Garten stehend und leuchtend springen Noldes Blumenbilder dem Betrachter sofort ins Auge. Ich mag diese Vereinfachung und Unmittelbarkeit sehr, sie verbindet einen wunderbar mit der Natur. Nichts ist dort perfekt, alles wächst, gedeiht und vergeht dann wieder, um im nächsten Jahr wieder zu beginnen. Alles ist irgendwie so einfach und unkompliziert, aber ich schweife ab.

Eigentlich wollte ich von meinem Besuch im Museum in Seebüll erzählen.

So kam ich tatsächlich im Kalenderjahr 2005 über Flensburg nach Seebüll. Doch so dicht ist es gar nicht bei Flensburg. Eine gute halbe Stunde Fahrzeit muss man da schon einplanen. Seebüll liegt dann ganz versteckt, „jwd in der Wallachei.“ Ab einem bestimmten Punkt sind die Straßen unglaublich schmal, rechts und links gibt es nur noch flaches Land mit hohen Gräsern soweit das Auge reicht. Wenn nicht ab und zu Hinweisschilder auftauchen würden, zweifelt man schon, ob man sich noch auf der richtigen Wegstrecke befindet.

Angekommen! Ein schöner Weg zwischen Gräsern, die sich im Wind biegen, führt zum Haus. Links ist weit entfernt ein altes Bauernhaus auf einer kleinen Anhöhe zu sehen. Auch das Haus von Emil Nolde steht etwas erhöht. Es ist dunkel und kastig mit Flachdach. Wenn man bedenkt in welcher Zeit und Umgebung (Es gab damals dort ganz sicher fast nur Bauernhäuser mit Strohdach.) es gebaut wurde, dann war dieses Haus sicher revolutionär. Auch das passt irgendwie zu seinem Freigeist, der sich ebenfalls in seinen Bildern ausdrückt.

Enge Flure, schmale alte Holztreppen, große und kleine Räume erwarten den Besucher. Im Keller befinden sich die biblischen Bilder. Mich erschrecken die groben, leidenden und verhärmten Figuren in seiner Bildern. Das hatte ich nicht erwartet.

Weiter geht es in den großen höher gelegenen Raum. Dort befinden sich viele Ölgemälde, dicht an dicht. Große Bilder mit starker Leuchtkraft. Blumenbilder, Menschen- und Landschaftsbildnisse in großen Formaten. Hier fühle ich mich wohler. Die Bilder vermitteln mir Energie, Lebens- und Schaffenskraft, die Liebe zur Natur und den Menschen. Aber ein bisschen erschlägt und beunruhigt mich auch die Kraft der Farben.

In den oberen kleinen Räumen dann treffe ich auf die ungemalten Bilder, kleine Aquarelle und Aquarelle auf Japanpapier. Diese Bilder faszinieren mich, diese Räume sind meine. Die schlichten Motive wurden mit sicherem Strich gemalt. Die Farben leuchten auch hier. Kleinere Formate und die Sanftheit des Aquarells wirken beruhigend, und so als wäre ich angekommen, auf mich. Hier halte ich mich am längsten auf und genieße den Anblick der einzigartigen Bilder Emil Noldes.

Dann geht es hinaus in den Garten. Er ist faszinierend. Die Beete sind wunderschön angelegt. Da es September ist, beherrschen Astern und Dahlien in allen Formen, Farben und Größen das Bild. Ein wunderschöner Bauerngarten, der ganz sicher zu jeder Jahreszeit seine Farbenpracht entfaltet, begeistert mich. Ich verstehe die Verbundenheit Emil Noldes zu den Blumen bei diesem Anblick voll und ganz.

Ganz erfüllt von den Eindrücken geht aus auf den Heimweg. Bis heute (2008) ist die Erinnerung an diesen Besuch bei Emil Nolde für mich ganz unmittelbar, als wäre es erst gestern gewesen.

Ich hoffe sehr, dass ich ihn eines Tages wieder dort, wo er für immer lebendig ist, besuchen kann.

Das Goldgelb auf Reisen

Februar 16, 2008

Eines Tages hatte das Goldgelb Urlaub. Es beschloss, einfach drauflos zu marschieren und dort Halt zu machen, wo es etwas Interessantes entdecken konnte. So kam das Goldgelb zu einem glitzernden blaugrünen Oval. Es legte sich gemütlich um das Oval herum und betrachtete den leuchtenden Kristall. Plötzlich öffnete sich der wunderschöne Kristall und seine funkelnden Strahlen erschreckten das Goldgelb sehr. Die Strahlen waren sehr stark und zogen das Goldgelb zu einem neuen wundersamen Ort.

An diesem besonderen Platz war es ruhig und gemütlich. Das Goldgelb fühlte sich dort sehr wohl und blieb eine lange Zeit.

Irgendwann jedoch bemerkte das Goldgelb, dass es weiter gehen musste und wollte. Es war etwas traurig und etwas neugierig, ging jedoch vorwärts zu einem ihm bis dahin völlig unbekannten Platz. Hier war es jedoch so lustig, interessant und aufregend, dass es den alen Ort zwar liebte und vermisste, aber sehr gerne den neuen Platz erkundete und ausprobierte.

An dem neuen Standort waren lustige Kugeln, wunderschöne Noten und massenhaft Buchstaben. Es gab unendlich viel zu entdecken.

Doch auch diese Zeit der Entdeckung ging zu Ende und das Goldgelb machte sich auf und ging seinen spannenden Weg weiter.

Diesmal machte es an einem ungewöhnlichen Baum halt. Der Baum war groß und alt. Die Blätter leuchteten in vielen bunten Farben. Leuchtende Blüten und rote Früchte trug er auch. Ein farbenprächtiger Vogel versuchte in die Spitze der Baumkrone zu gelangen. Tag und Nacht wechselten sich ab und das Goldgelb konnte sich einfach von der Vielfalt der Farben und Formen nicht lösen.

Da gab die Sonne dem Goldgelb einen kleinen Schubs und es landete in einer großen Rosenblüte. Hier duftete es wunderbar und das Goldgelb machte es sich richtig schön gemütlich. Als ein kleiner Schmetterling vorbei kam, freute sich das Goldgelb, lud den Schmetterling in sein Blütennest ein und erzählte ihm von seiner fantastischen Reise.

Es grüßt Euch – Ute Storjohann

Geschrieben im Juni 2005 – zu diesem Text gibt es 5 Bilder (Ausdrucksmalen), die vor der Geschichte da waren. Die Bilder und der Text entstanden im Rahmen eines Seminars – Frauenwege.

die Rose und der Schmetterling

Bildtitel: Schmetterlingsbesuch, A 3, Aquarell von 2005