Die Menschenrechte
April 2, 2008
Auszug aus einem Zeitungsartikel: Amnesty International (ai) Bad Segeberg informiert:
Die meisten Chinesen ständen dank intensiver Medien- und vor allem Internet-Zensur hinter ihrer Führung (Gerd Spelling).
Auf www.youtube.com (Internetplattform) werden unzensierte Videos aus Tibet veröffentlicht. Das Forum sei nicht mehr erreichbar für die chinesische Öffentlichkeit.
Quelle: Artikel aus der Segeberger Zeitung vom 02.04.2008
Im Kalenderjahr 2006 hatte die Bad Segeberger Gruppe von ai Künstler aus dem Kreis Segeberg aufgefordert, positive Bilder zu den Menschenrechten zu malen.
Wegen der großen Beteiligung konnte ich leider nicht an der Ausstellung teilnehmen, habe aber trotzdem einige Bilder in Ölpastell dazu gemalt.
Artikel 1 der Menschenrechte
Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit
Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren. Sie sind mit Vernunft und Gewissen begabt und sollen einander im Geiste der Brüderlichkeit begegnen.
Artikel 2
Verbot der Diskriminierung
Jeder hat Anspruch auf die in dieser Erklärung verkündeten Rechte und Freiheiten ohne irgendeinen Unterschied, wie etwa nach Rasse, Farbe, Geschlecht, Sprache, Religion, politischer oder sonstiger Überzeugung, nationaler oder sozialer Herkunft, nach Eigentum, Geburt oder sonstigen Umständen.
Des weiteren darf keine Unterscheidung gemacht werden auf Grund der politischen, rechtlichen oder internationalen Stellung des Landes oder Gebietes, dem eine Person angehört, ohne Rücksicht darauf, ob es unabhängig ist, unter Treuhandschaft steht, keine Selbstregierung besitzt oder irgendeiner anderen Beschränkung seiner Souveränität unterworfen ist.
Artikel 3
Recht auf Leben und Freiheit
Jeder hat das Recht auf Leben, Freiheit und Sicherheit der Person.
Artikel 7
Gleichheit vor dem Gesetz
Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich und haben ohne Unterschied Anspruch auf gleichen Schutz durch das Gesetz. Alle haben Anspruch auf gleichen Schutz gegen jede unterschiedliche Behandlung, welche die vorliegende Erklärung verletzen würde und gegen jede Aufreizung zu einer derartigen unterschiedlichen Behandlung.
Artikel 11, 1
Unschuldsvermutung
Jeder Mensch, der einer strafbaren Handlung beschuldigt wird, ist so lange als unschuldig anzusehen, bis seine Schuld in einem öffentlichen Verfahren, in dem alle für seine Verteidigung nötigen Voraussetzungen gewährleistet waren, gemäß dem Gesetz nachgewiesen ist.
Artikel 13
Freizügigkeit und Auswanderungsfreiheit
Jeder Mensch hat das Recht auf Freizügigkeit und freie Wahl seines Wohnsitzes innerhalb eines Staates.
Jeder Mensch hat das Recht, jedes Land, einschließlich sein eigenes, zu verlassen sowie in sein Land zurückzukehren.
Artikel 14, 1
Asylrecht
Jeder Mensch hat das Recht, in anderen Ländern vor Verfolgung Asyl zu suchen und zu genießen.
Artikel 15, 1
Recht auf Staatsangehörigkeit
Jeder Mensch hat Anspruch auf eine Staatsangehörigkeit.
(Pässe)
Artikel 18
Gedanken-, Gewissens-, Religionsfreiheit
Jeder Mensch hat Anspruch auf Gedanken-, Gewissen- und Religionsfreiheit; dieses Recht umfasst die Freiheit, seine Religion oder seine Überzeugung zu wechseln sowie die Freiheit, seine Religion oder seine Überzeugung allein oder in Gemeinschaft mit anderen, in der Öffentlichkeit oder privat, durch Lehre, Ausübung, Gottesdienst und Vollziehung von Riten zu bekunden.
Artikel 19
Meinungsäußerungs-, Informationsfreiheit
Jeder Mensch hat das Recht auf eine freie Meinung und Meinungsäußerung; dieses Recht umfasst die Freiheit, sich Informationen und Ideen mit allen Verständigungsmitteln ohne Rücksicht auf Grenzen zu beschaffen, zu empfangen und zu verbreiten.
Die Artikel der Menschenrechte sind hier nicht vollständig aufgezählt. Leider habe ich es bisher nicht geschafft zu jedem Artikel ein Bild zu malen.
Die Menschenrechte sind immer noch aktueller denn je.
Es grüßt Euch – Ute Storjohann
Sieben Jahre in Tibet – Erinnerungen von Heinrich Harrer
März 31, 2008
Sieben Jahre in Tibet – Erinnerungen von Heinrich Harrer
Ein Buch voller Erinnerungen und Erlebnissen erzählt von Tibet.
Die unglaubliche Natur wird mit Worten in den schönsten Farben gemalt. Einsamkeit, Entbehrung, Staunen über die Natur und auch über die Menschen sind Empfindungen, die von Heinrich Harrer anschaulich dokumentiert wurden. Wenn man das Buch liest, dann begleitet man die beiden Freunde Heinrich Harrer und Peter Aufschnaiter bei ihrer einsamen Reise durch Tibet. Ihr Ziel ist Lhasa. Unterwegs begegnen sie Menschen. Menschen, die ihnen helfen und auch solche, die sie außer Landes weisen. Das Volk Tibets wird als sehr zurückhaltendes fast fremdenfeindliches Volk geschildert, wobei sicher auch die damalige politische Lage eine Rolle spielte.
Aber sie treffen auch auf neugierige, offene Menschen, die sehr interessiert am Fortschritt sind und auf den heutigen Dalai Lama. Er war zu dieser Zeit noch ein Kind, ein sehr interessiertes, kluges Kind.
Wer mehr über Tibet wissen möchte, der kann aus diesem Buch etwas von der Geschichte und den Menschen Tibets erfahren. Gerade in der jetzigen schwierigen Zeit Tibets, wünsche ich den Menschen Beachtung und Hilfe.
Mich hat ganz besonders der Mut der Mönche beeindruckt, die vor ein paar Tagen für die Rechte ihres Landes eingetreten sind. Sie waren meines Erachtens sehr authentisch.
Ute Storjohann